Neue Rheinischezeitung - Umfrage: SPD in Mecklenburg-Vorpommern verringert Abstand zu führender AfD

Köln -
Umfrage: SPD in Mecklenburg-Vorpommern verringert Abstand zu führender AfD
Umfrage: SPD in Mecklenburg-Vorpommern verringert Abstand zu führender AfD / Foto: © AFP/Archiv

Umfrage: SPD in Mecklenburg-Vorpommern verringert Abstand zu führender AfD

In Mecklenburg-Vorpommern hat die regierende SPD ihren Abstand zur führenden AfD einer Umfrage zufolge verringert. Rund acht Monate vor der Landtagswahl in dem Bundesland kommt die SPD von Ministerpräsidentin Manuela Schwesig derzeit auf 25 Prozent, wie aus der am Dienstagabend veröffentlichten Befragung des Instituts Infratest dimap für den Norddeutschen Rundfunk hervorgeht.

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Die AfD liegt mit 35 Prozent zwar weiter klar vorn, im Vergleich zur Vorläuferbefragung von September schmolz der Abstand zwischen beiden Parteien allerdings deutlich - von damals 19 Prozentpunkten auf nunmehr zehn Prozentpunkte. Seit der Septemberbefragung legte die SPD demnach um sechs Prozentpunkte zu, während die AfD drei Prozentpunkte einbüßte.

Die CDU liegt der aktuellen Umfrage zufolge unverändert bei 13 Prozent auf dem dritten Platz, dicht gefolgt von der ebenfalls unveränderten Linken mit zwölf Prozent. Das BSW kommt auf sechs Prozent und verliert damit einen Prozentpunkt seit September. Die Grünen werden aktuell bei vier Prozent verortet und würden damit den Wiedereinzug in den Landtag verpassen. In der Infratest-Umfrage vor vier Monaten lagen sie bei vier Prozent.

Die FDP wurde in beiden Befragungen nicht mehr gesondert ausgewiesen und hat demnach aktuell keine Chancen auf einen erneuten Parlamentseinzug. In Mecklenburg-Vorpommern wird am 20. September gewählt, es ist eine von fünf Landtagswahlen in diesem Jahr. In dem Bundesland regiert seit 1998 die SPD mit wechselnden Koalitionspartnern. Seit der Wahl 2021 führt Ministerpräsidentin Schwesig eine gemeinsame Regierung mit den Linken.

Infratest dimap befragte zwischen Mittwoch und Samstag vergangener Woche knapp 1150 Wahlberechtigte.

I.Schulz--NRZ