Neue Rheinische Zeitung - Arsenal marschiert - Sonderlob für Havertz

Köln -
Arsenal marschiert - Sonderlob für Havertz
Arsenal marschiert - Sonderlob für Havertz / Foto: © SID

Arsenal marschiert - Sonderlob für Havertz

Teammanager Mikel Arteta hat nach dem Erfolg des englischen Fußball-Meisters FC Arsenal im Topspiel gegen den FC Chelsea viel Lob für Nationalspieler Kai Havertz gefunden. "Er wirkt glücklich", sagte der Trainer nach dem 2:1 (1:1) gegen die Blues über den Deutschen, "er wirkt ausgeglichen und zufrieden, und auch in seinem Privatleben hat sich viel Positives getan. Er fühlt sich fit, trainiert täglich und hat derzeit einen festen Rhythmus. Er erzielt Tore, aber nicht nur das – er leistet auch hervorragende Arbeit für die Mannschaft."

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Havertz hatte nach dem 0:1 von Morgan Rogers (2.) das wichtige 1:1 besorgt (25.). Auch am Siegtreffer von Martin Ödegaard (50.) war er entscheidend beteiligt, als er eine Hereingabe für den Kapitän durchließ. Die Gunners liegen nach drei Siegen in drei Spielen gleichauf mit Tabellenführer Manchester City an der Spitze der Premier League.

Arteta wertete den Erfolg gegen das massiv verstärkte Chelsea als "ein Zeichen dafür, dass wir zu noch besseren Leistungen fähig sind als in der vergangenen Saison" mit der Meisterschaft und dem Einzug ins Champions-League-Finale. "Es kommt darauf an, ob wir uns diesen Ehrgeiz und diese Bescheidenheit bewahren und jeden Tag daran arbeiten, eine noch bessere Version unserer selbst zu entwickeln – sowohl individuell als auch als Team. Wir haben noch viel Entwicklungspotenzial und viel zu bieten; genau das ist der Anspruch der Mannschaft."

Längst wird auf der Insel wieder diskutiert, ob auch dieses Arsenal wie einst die "Invincibles" um Torwart Jens Lehmann eine komplette Saison ungeschlagen überstehen könnte. "Es wird extrem schwer, angesichts der knappen Abstände, mit denen Spiele gewonnen werden", sagte Arteta. Schon in Sunderland am Samstag werde es "wieder enorm schwierig. Wir wissen, dass jede Woche so aussehen wird, aber darauf sind wir vorbereitet."

A.P.Lehmann--NRZ